Die Menschheit tanzt von Anbeginn an.
Belege für menschlichen Tanz, d.h. künstlerische Darstellungen, i.d.R. Höhlenmalereien, werden bis in die Altsteinzeit datiert. Weiterlesen „Tanz und die Ethnologie“
Folkloretanz: Einsichten und Ansichten
Die Menschheit tanzt von Anbeginn an.
Belege für menschlichen Tanz, d.h. künstlerische Darstellungen, i.d.R. Höhlenmalereien, werden bis in die Altsteinzeit datiert. Weiterlesen „Tanz und die Ethnologie“
eine rätselhafte Kombination
Begräbnistanz – also Tanz anläßlich eines Todesfalls, sei es am Totenbett oder beim Begräbnis oder auch aus dem Anlaß des Totengedenkens – ist das überhaupt denkbar? Die Frage drängt sich auf, in Anbetracht unserer Gepflogenheiten bei diesen Anlässen, vor allem der ernsten, ja strengen Stimmung, die bei uns über der Gemeinde der Trauernden liegt. Weiterlesen „Sterben, Tod und Tanz“
In seinem ursprünglichen Umfeld, d.h. in der vorindustriellen Dorfgemeinschaft, ist der Volkstanz in vielfältige Bezüge eingebunden. Der Tanz steht nicht allein für sich; er steht in kulturellen, historischen, spirituellen und sozialen Kontexten. Nur aus diesen Bezügen ist der Tanz wirklich zu verstehen. Weiterlesen „Zootiere – Tänze mit und ohne Kontext“
– ein feiner, aber bedeutsamer Unterschied
Pčinjski švrljig aus Pčinja und Svrljiski čačak aus Svrljig: Haben wir hier eine unkorrekte Schreibweise – „Svrljiski” mit „S” statt „Š”? Weiterlesen „Švrljig und Svrljig“
„Zwischen 1966 und 1979 machte der Pädagoge und Dokumentarfilmer Martin Koenig ein halbes Dutzend Reisen nach Bulgarien. Er besuchte Dörfer im ganzen Land und filmte, machte Tonaufnahmen und fotografierte die lebendigen, aber gefährdeten Aspekte der traditionellen Kultur Bulgariens. Weiterlesen „Aus einer verlorengegangenen Welt: Martin Koenig – Sound Portraits from Bulgaria“
Zu einem unserer Artikel haben wir eine Zuschrift erhalten, die sich auf die möglicherweise verwirrende Begrifflichkeit bei der Tanzrichtung bezieht. „Rechtsherum” geht nicht „nach rechts”, sondern „nach links”.
Unter dem Namen „Căluș” (und Abwandlungen davon) haben wir bei einer Reihe von Tanzlehrern rumänische Tänze lernen können (1), die, so hören wir, irgendwie mit einem Ritual zu tun haben. Es sind meist schnelle Männertänze, die ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit erfordern. Weiterlesen „Căluș – ein Ritual im Niedergang“
Die Hora Libertatea (original „Cîntecul lui Iancu Jianu”) von Theodor Vasilescu ist ein langsamer Tanz, jedenfalls in seinem ersten Teil. Sie hat einen gemäßigten, leicht hinkenden und doch gleichmäßigen Rhythmus, der mich schon sehr lange (Jahrzehnte!) irritiert. Ich nenne ihn „die rumänische Unwucht”. Weiterlesen „Ein merkwürdiger Rhythmus (aktualisiert)“
Unter dem Namen „Lămîiță” oder „Lămâiță” haben mehrere rumänische Tänze den Weg in die westliche Folkloretanzszene gefunden (Bei den beiden Namen handelt es sich um dasselbe Wort in alter rumänischer Rechtschreibung mit „î” und neuer mit „â” (1)): Weiterlesen „Lămâiță: mindestens vier Tänze“
Die Frage, wie authentisch dieser oder jener Folkloretanz denn sei, bewegt die Tänzer nicht nur hierzulande seit langem (1). Meist geht der Streit dabei um „choreographierte” Tänze. Diese sollen uns aber diesmal nicht interessieren. Weiterlesen „Folkloretänze erfinden“